Urlaub Zuhause

Wir sollten aufhören solche Urlaube Zuhause zu machen. Das ist im Endeffekt kein richtiger Urlaub. Vor einigen Jahren haben wir das mal gemacht und eigentlich nur aus Mangel an Ideen, wohin wir denn verreisen könnten. Da wir uns nicht einigen konnten blieben wir damals Zuhause … und zerstritten uns fürchterlich.

Diesmal war das ein wenig durch meinen Weißheitszahn erzwungen. Da der Zahn erst am Donnerstag gezogen wurde, hätten wir davor eigentlich auch wegfahren können. Hätte ja nicht weit sein müssen. Aber da davor die Messe war, und ich danach krank wurde, haben wir uns um eine Reise nicht mehr gekümmert. Leider haben wir es auch nicht geschafft bis Donnerstag schön essen zu gehen – jetzt fällt es erstmal flach, zumindest bis die Zahnlücke sich ordentlich verschlossen hat. Kann also ein wenig dauern. Momentan muckt es aber etwas mehr als es mir lieb ist.

Leider ist die Zahngeschichte für dieses Jahr noch nicht komplett ausgestanden – beim Röntgen hat die Ärztin einen Kariesanfang unter einer Füllung bei einem der Nachbarszähne entdeckt und beim Raushebeln des Weißheitszahnes ist ein Teil der Füllung des direkten Nachbarszahner abgebrochen. So habe ich noch kurz vor Weihnachten einen Folgetermin mit Bohren, Füllen, Zementieren und Modelieren.

Ach ja, Montag ist wieder Arbeit. Das letzte Quartal des Jahres mutet diesmal irgendwie seltsam an…Kann also nur besser werden, paar Tage bis zum Jahresende sind ja noch da.

Zeit zum Nachdenken

Ich bin wieder zurück aus dem Ausland. Zurück von der Messe. Endlich Zuhause.

Das ist jetzt schon paar Tage her, aber die seit einem Monat nicht auskurierte Erkältung (laut unserem Chef sind wir ja nie krank) hat sich durch den Vorbereitungsstress und die Anspannung auf der Messe in einen ausgewachsenen grippallen Infekt verwandelt, der mich dann sofort niedergestreckt hat. Bin also für einige Tage krankgeschrieben und habe Zeit zum Nachdenken…

Zum einen war diese Messe die beste für mich, weil ich endlich bis zum gewissen Grad meine Scheu vor Live-Übersetzung überwunden habe und zur allgemeinen Völkerverständigung beigetragen habe. Möge die Business-Macht mit uns sein!

Zum anderen war es gefühlt die schlechteste Messe, was unseren internen Zusammenhalt und Verständigung/Verständnis anbetrifft. Das bringt einen dann doch auf „Bäumchen-wechsel Dich“ – Gedanken, die nun intensiver als sonst im Kopf rumkreisen. Ausgegoren ist noch gar nichts, aber die Dringlichkeit ist seit diesen Tagen gewachsen…

Es steht also wieder mal eine Zeit der Veränderungen vor mir. Möge sie mir leicht von der Hand gehen und Zufall und Glück meine Freunde sein!