Schärfe ist gut, aber…

…aber tut meinem Gaumen und meinem Magen keinen Gefallen.

Wir haben gestern eigentlich einen Linseneintopf kochen wollen, ich hab es aber irgendwie verpeilt, so dass es eine Linsensuppe geworden ist. Zum Schluss wollte ich noch etwas Cayenne-Pfeffer reintun und bei der ersten Zugabe war es zu wenig, nach der zweiten Zugabe aber etwas zuviel. Bei den größeren Mengen verschätze ich mich desöfteren. Blöd gelaufen. Und heute nach dem Aufwärmen der Suppe konnte ich es fast nicht mehr essen, weil es so scharf war. Da half auch kein Brot mehr.

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Außerdem habe wir gestern fast einen ganzen Mohnstollen aufgefuttert. Warum muss ich auch alles meinem Freund nachmachen? Nur weil er das Ding wegfutter wie sonst was, muss ich es ihm ja nicht gleich tun. Aber es ist wie ein Instinkt: wenn ich das Gefühl habe, jemand nimmt mir was weg, muss ich es doppelt in mich reinschaufeln. Vielleicht ist es immer noch so eine Art „Relikt“ aus meiner Kindheit in Ru, aber da ich schon so lange hier lebe, müßte diese Angst nichts kaufen zu können doch mal endlich verschwinden. Tut sie aber nicht. Ein Fall für einen Psychologen? Vielleicht.