Addicted to sugar

Mich beschleicht so leise die Panik – noch 1 Tag und dann kompletter Verzicht auf Süßes. „I´m addicted“ – kann ich durchaus sagen. Süchtig nach Süßem und Zuckrigen. Entweder zum Frühstück, oder als Stimmungsaufheller für zwischendurch, oder als unabdingbarer Teil beim Teetrinken.

Seit dem letzten Sommer habe ich den Süßigkeitenverbrauch durchaus runtergeschraubt, aber nie komplett darauf verzichtet. Das wird jetzt schwer, obwohl ich mich durchaus mit Ersatz beschäftigt habe (Trockenfrüchte, Nüsse, Fruchtmusse bzw. – marks). Aber es ist eben kein Keks zum Tee, oder Stück Kuchen, oder Gummibärchen. Es ist anders. Und obwohl ich weiß, dass meine Angst komplett irrational und unbegründet ist (ich werde deshalb nicht verhungern, ist mir schon klar), so sind die letzten Tage auch leicht horrorartig: ich versuche quasi auf Vorrat Süßes zu essen – sprich hier eine Apfeltasche, da noch ein Mandelhörnchen, und noch die Tüte Schokorosinen…etc.

Die ersten „Entzugstage“ werden nicht durch die Tatsache erleichter, dass ich jetzt immer noch mit der Bronchitis kämpfe, weiterhin krank geschrieben bin und Zuhause hocke. Ich tigere vom Wohnzimmer zur Küche und zurück – den Tee kann ich nicht mehr sehen. Da bietet das Süßzeug eben Ablenkung und eine Art Geborgenheit.

Also noch 1 Tag.

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