Berlin, ick liebe Dir…

Oft hasten wir einfach blind durch die Strassen – Tag ein, Tag aus. Kennen unsere Wege schon auswendig. Wie mit Scheuklappen, den Blick stur nach vorne gerichtet. Bekommen von unserer Umwelt nur das Nötigste mit, damit wir im Fall des Falles nicht vom Fahrrad/Auto überfahren werden. Wenn jemand an uns vorbei läuft, würden wir kurz danach denjenigen nicht beschreiben können…war das überhaupt eine Frau, oder doch ein Mann im schwarzen Mantel, oder doch blauer Jacke?

Neulich auf dem Weg zum Zahnarzt und zurück habe ich eher aus Versehen auch mal nach links und rechts geschaut…man entdeckt plötzlich Neues, obwohl es schon immer da war…

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Haus am Waldsee – eine Sitzreihe mit vielen Gelegenheiten

Im Juni waren mein Mann und ich auf einer Ausstellung an einem Ausstellungsort, der bis dato für mich unbekannt war (obwohl ich nun schon über 20 Jahre in Berlin lebe). Man entdeckt dann doch plötzlich neue Stadtwinkel und ist immer wieder überrascht wie nah noch das Gute bei einem liegt.

Diesmal hat es uns in den Süden Berlins verschlagen – und zwar in den Haus am Waldsee. Es gibt doch regelmäßig verschiedene Ausstellungen und Veranstaltungen, auch ein Cafe gibt es dort (den Besuchern, die wir während unseren Besuches gesehen haben, schien es wohl zu schmecken). Aber am meisten hat mich das Grundstück des Hauses fasziniert – es war wie eine zauberhafte kleine Einkehr, inmitten der chaotischen und sich immer schneller drehenden Stadt. Eine Oase zum Wohlfühlen…

Es gab in diesem Mini-Park viele Sitzgelegenheiten, so dass bei unserem sommerlichen Besuch eine kleine Fotoserie entstand. Et voilà:

 

 

Halbmarathon 2016 – ein weiterer Entschluss

Und noch ein weiterer Entschluss ereilte mich diese Woche – ich habe mich zum Halbmarathon (21km) am 03.04.2016 in Berlin engemeldet. Was mich dabei geritten hat, dies zu machen, weiß allein das Universum…

Aber jetzt gibt es quasi kein zurück mehr, die Anmeldegebühr wurde sogar schon eingezogen…und ich muss anfangen zu laufen…

In diesem Sinne: “ Sport frei“