Floristisch unterwegs

Am Samstag war ich am Potsdamer Platz (Berlin) in den gleichnamigen Arcaden unterwegs. Aber nicht wegen des Shoppingerlebnisses, sondern weil ich paar Tage vorher einige Plakate mit der Ankündigung des Floristen-Wettbewerbs gesehen habe. Mein Mann wollte nicht mit und so habe ich mich alleine auf den Weg gemacht (waren eh nur wenige S-Bahn Stationen).

Irgendwie war es kleiner, als ich es mir vorgestellt hatte. Und es wirkte alles auch irgendwie etwas durcheinander. Viele Menschen tummelten sich um die Ausstellungsstücke herum. Aber zum größten Teil eher älteres Publikum. Insgesamt fehlt mir der WOW-Effekt, aber einiges war doch recht nett anzusehen.

Der Eine hatte sogar eine meiner Lieblingsblumen dabei gehabt – die Echinacea. Wenn wir irgendwann einen Garten haben sollten, oder zumindest einen Balkon, dann möchte ich sie auf jeden Fall dort anpflanzen. Medizinisch muss sie gar nicht sein, aber ich mag sie einfach irgendwie.

Haus am Waldsee – eine Sitzreihe mit vielen Gelegenheiten

Im Juni waren mein Mann und ich auf einer Ausstellung an einem Ausstellungsort, der bis dato für mich unbekannt war (obwohl ich nun schon über 20 Jahre in Berlin lebe). Man entdeckt dann doch plötzlich neue Stadtwinkel und ist immer wieder überrascht wie nah noch das Gute bei einem liegt.

Diesmal hat es uns in den Süden Berlins verschlagen – und zwar in den Haus am Waldsee. Es gibt doch regelmäßig verschiedene Ausstellungen und Veranstaltungen, auch ein Cafe gibt es dort (den Besuchern, die wir während unseren Besuches gesehen haben, schien es wohl zu schmecken). Aber am meisten hat mich das Grundstück des Hauses fasziniert – es war wie eine zauberhafte kleine Einkehr, inmitten der chaotischen und sich immer schneller drehenden Stadt. Eine Oase zum Wohlfühlen…

Es gab in diesem Mini-Park viele Sitzgelegenheiten, so dass bei unserem sommerlichen Besuch eine kleine Fotoserie entstand. Et voilà: