Vorübergehende Conclusio

Die Krankschreibung zu Ende. Der grippale Infekt, der zu einer Bronchitis mutierte, noch nicht ganz. Das Antibiotikum musste ich am Ende doch noch nehmen – ohne schaffte es mein Immunsystem einfach nicht dagegen zu argumentieren. Morgen geht’s also wieder ins Büro.

Den Termin für die Autoabholung musste ich verlegen, aber am Freitag sind wir dann doch zum Autohaus gefahren. Und zurück mit dem Auto. Durch die halbe Stadt. Mir nicht bekannte Strecke (und ich saß seit der Prüfung Anfang September nicht mehr aktiv am Steuer)…und dann auch noch durch den Tunnel…und die Blinker, die auf einmal in beide Richtungen geblinkt haben; und die irritierten Fahrer anderer Autos, und das Gehupe…und dann schalteten sich auch noch die Scheibenwischer ein…achja, mehrmaliges Abwürgen des Motors war auch noch drin (ist ja ein Benziner, da wurde ich vom Fahrlehrer schon vorgewarnt….trotzdem)…und der Rückgang, der partout nicht wollte (also habe ich am Ende vorwärts eingeparkt, war mir dann auch egal). Immerhin in unsere Strasse geschafft und eine Parklücke gefunden. Danach hatte ich noch bis abends weiche Knie und Puls bei 100.

Es kann also einfach nur besser werden. Und zwar alles.

Advertisements

Zeit zum Nachdenken

Ich bin wieder zurück aus dem Ausland. Zurück von der Messe. Endlich Zuhause.

Das ist jetzt schon paar Tage her, aber die seit einem Monat nicht auskurierte Erkältung (laut unserem Chef sind wir ja nie krank) hat sich durch den Vorbereitungsstress und die Anspannung auf der Messe in einen ausgewachsenen grippallen Infekt verwandelt, der mich dann sofort niedergestreckt hat. Bin also für einige Tage krankgeschrieben und habe Zeit zum Nachdenken…

Zum einen war diese Messe die beste für mich, weil ich endlich bis zum gewissen Grad meine Scheu vor Live-Übersetzung überwunden habe und zur allgemeinen Völkerverständigung beigetragen habe. Möge die Business-Macht mit uns sein!

Zum anderen war es gefühlt die schlechteste Messe, was unseren internen Zusammenhalt und Verständigung/Verständnis anbetrifft. Das bringt einen dann doch auf „Bäumchen-wechsel Dich“ – Gedanken, die nun intensiver als sonst im Kopf rumkreisen. Ausgegoren ist noch gar nichts, aber die Dringlichkeit ist seit diesen Tagen gewachsen…

Es steht also wieder mal eine Zeit der Veränderungen vor mir. Möge sie mir leicht von der Hand gehen und Zufall und Glück meine Freunde sein!

Wochenhoroskop

Heute früh, auf dem Weg zur Arbeit, sitze ich in der S-Bahn und lese noch kurz meinen Wochenhoroskop: „Sie müssen sich bei den Arbeitsaufgaben konzentrieren. Bescheidenheit und Diskretion sind Ihre optimalen Wochenbegleiter. Jetzt ist nicht die richtige Zeit, sich in den Vordergrund zu schieben.“

Einige Stunden später – mein Chef und ich motzen uns gegenseitig an.

Na da ging ja die Woche gut los…

Wenn ich krank bin…

Wenn ich krank bin, aber nicht zu sehr, also ohne Fieber, aber Zuhause  – z.B. so wie jetzt gerade, mit einer etwas doofen Erkältung…dann plagen mich die Fressanfälle. Nicht unbedingt auf ungesundes Fastfood (ok, ist auch grad keines zur Hand imd rausgehen mag ich nicht), aber auf alles andere Nahrhafte und Naschhafte, was sich im Haushalt auftreiben lässt. Da hilft auch kein Salbeitee gegen…der Ruf der Küche ist einfach stärker.

Transportdepot – Tag der offenen Türen

In der Nähe unserer Wohnung gibt noch es noch ein Depot für Kommunalverkehr. Dort haben die Freunde der verschiedenen Verkehrsmittel eine interessante Sammlung aufgebaut. Und ein paar Mal im Jahr (meist im Sommer/Herbst) veranstalten sie Tage der offenen Türen. Und heute war so ein Tag. Auch wenn ich technisch nicht so versiert bin, so find ich solche Unternehmungen doch ziemlich unterhaltend. Vielen Dank an die Veranstalter! 🙂

Mensch – ein Gewohnheitstier

Der Mensch ist und bleibt ein Gewohnheitstier. Wenn sich bestimmte Gewohnheiten erst festgesetzt haben, so wirken sie lange nach…auch dann, wenn sie es eigentlich nicht (mehr) sollten.

Bei mir ist es so mit dem Essen. Auf Arbeit sind wir schon darauf getrimmt, dass es Mittag so gegen 12:30 gibt. Schon eine Stunde vorher meldet sich der Magen, dass man das auch gar nicht vergißt. Im Urlaub oder am Wochenende gibt es zwar nicht ausdrücklich ein Hungergefühl, aber man fühlt es innerlich, dass jetzt eigentlich Essen geben sollte (obwohl wir am WE meist erst so gegen 16 Uhr zu Mittag essen und im Urlaub sogar gegen 18-19Uhr).

Und an diesem Wochenende hat mein Mann mich irgendwie durcheinander gebracht. Wir waren gestern in der Stadt und haben spontan ein Lokal gesehen – das war so gegen 13 Uhr. Aber da wir ziemlich spät aufgestanden sind, lag unser Frühstück gar nicht so lange her. Aber wir sind da trotzdem eingekehrt, weil wir uns in diesem Stadtteil sonst so gut wie nie aufhalten und haben uns je ein Bierchen + Snack gegönnt. Dann Zuhause angekommen, war aber irgendwie Zeit für ein richtiges Essen – also schnell mal einen Kartoffelsalat hingezaubert. Und abends stand aber noch ein Treffen an – auch in einem Lokal. Hier haben wir dann noch einen Rotwein getrunken und wieder einen Snack dazu bestellt, damit das nicht so doof aussah.

Soweit so nett – aber meine Verdauung und mein Essensrhythmus hat es komplett verwirrt.

p.s.: heute früh hat mein Mann mich dann doch noch zum Joggen überredet. Das letzte Mal liegt schon wieder mind.3/4 Jahr her. Die 1/2 Stunde im Park hab ich mich echt abgequält…aber es soll irgendwie zur Gewohnheit werden…