Glück – einmal sprichwörtlich bitte

„Wenn eine Frau das Geschirr zerbricht, dann bringt das Glück. Wenn ein Mann das Geschirr zerbricht, dann hat er zwei linke Hände.“ – So oder so ähnlich geht doch das Sprichwort.

Na gut, dann werde ich wohl diese Woche, oder auch nur heute (Dauer der Glückswirkung wird im Sprichwort leider nicht verraten) glücklich sein. Beim Abtrocknen ist mir nämlich der rote Frühstücksteller irgendwie weggeflogen und  auf dem Boden zerbrochen. Also dann…möge die/der glückliche Woche/Tag kommen.

p.s.: wünsche allen Lesern einen guten Start in die neue Woche!

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Irgendwas ist immer…

Nachdem der grippale Infekt endlich halbwegs überstanden ist (gut, die Nase läuft irgendwie immer noch, ist aber mit Nasenduschen im Schach zu halten), habe ich auf einmal ein Kontaktallergie…wie schon mal…vor 2 Jahren. Auffallend ist, dass es nach einem Infekt aufgetreten ist, dass wir wieder eine ewas komische Neukollegin in der direkten Nähe haben und es ist kurz vorm Frühling.

Alles Zufälle?

Ich weiss nicht, aber es nervt. Denn auch wenn es psychosomatische Ursachen haben mag, so ist der Juckreiz an den Unter- und Oberarmen recht stark ausgeprägt. Im Gesicht habe ich leider auch paar Püstelchen entdeckt – trägt nicht gerade zur Stimmungsaufhellung bei.

Dafür steht der Mond günstig für Bewerbungen schreiben…sollte ich wohl die Gunst der Stunde/Sterne nutzen und diesbezüglich wieder mal was tun.

Der Wohn-Raum

Raum einnehmen…Raum fühlen…

Ich habe mir für dieses Jahr etwas vorgenommen, was andere wahrscheinlich in einigen Wochen, wenn nicht sogar Tagen, bewältigen (können). Ich möchte mich soweit es geht von unüberflüssigen Dingen, also wirklich haptisch anfassbaren Materialien, trennen. Dinge, die nicht mehr gebraucht werden; Dinge, die negative Emotionen hervorrufen, wenn man sie anfasst oder auch nur ansieht; Dinge, die ihre Aufgabe für mich/uns erfüllt haben und nun nicht mehr von uns weiter benötigt werden; und der übliche Krimskrams, den man schon längst vergessen hat oder man mit Absicht, auf den höchsten Regalen versteckt hält.

Wenn ich mir unsere Wohnung ansehe, so fühle ich mich in der Küche am wohlsten. Ich koche gerne (mein Mann schnuppert am liebsten, wenn die Zwiebeln in Butter angebraten werden, und sagt dann, dass ich zaubere *schmunzel*). Die Gerüche, die Wärme, die sich in dem Raum verbreiten, geben mir ein geschütztes, heimeliges Gefühl. Die Lampen senden warmes Licht und wenn man möchte, macht diese aus und zündet die Kerzen oder Teelichter an. Wohlig warm…behütet…

Hier hat mein Mann schon letztes Jahr ordentlich aufgeräumt und so einiges ist in den Mülleimer gewandert. Einiges an halb-kaputtem Geschirr (ich sage Euch, kauft nie 2te-Wahl Geschirr – es wird ziemlich schnell unansehnlich) habe ich noch zur Weihnachtszeit ersetzt. Von einigen Sachen möchte ich mich derzeit noch nicht trennen. Einige möchte ich nicht einfach so wegschmeißen, weiß aber noch nicht, welcher Verwendung ich diese zuführen werde.

Im Wohnzimmer habe ich einige meiner Bücher aussortiert. Habe dabei auch einige entdeckt, die sogar noch eingeschweißt waren (Asche auf mein Haupt)! Und wiederum ein Buch über die verschiedenen Persönlichkeisarten kam meinem Mann in Punkto Psychologie zur Hilfe (braucht es gerade dringend auf Arbeit). Auch gut!

In der Kammer standen seit 1,5 Jahren zwei Taschen mit meinem Zeug drin – die sind nun endlich leer und können wieder zum Einkaufen benutzt werden. Leider ist einiges von diesem Zeug in eine Kiste umgezogen, die nun ihrerseits neu gesichtet und entmüllt werden muss.

Aus den großen Schränken im Schlafzimmer sind auch einige Sachen verschwunden. Diese habe ich an den Motz-Laden gespendet. War eine IKEA-Tüte voll…Auf dem Heimweg habe ich mich tatsächlich ein ganz klein wenig besser und leichter gefühlt. Aber da wartet noch so manche Herausforderung auf mich in den Schubläden, Kisten, Schränken…

Und welche Räume gefallen Euch am besten in Euren Häusern/Wohnungen? Habt Ihr schon mal im großen Stile entrümpelt und ausgemistet? Was habt Ihr mit Dingen gemacht, an denen zuviele Erinnerungen hängen oder man denkt, dass man sie vielleicht doch irgendwann gebrauchen könnte?

Berlin, ick liebe Dir…

Oft hasten wir einfach blind durch die Strassen – Tag ein, Tag aus. Kennen unsere Wege schon auswendig. Wie mit Scheuklappen, den Blick stur nach vorne gerichtet. Bekommen von unserer Umwelt nur das Nötigste mit, damit wir im Fall des Falles nicht vom Fahrrad/Auto überfahren werden. Wenn jemand an uns vorbei läuft, würden wir kurz danach denjenigen nicht beschreiben können…war das überhaupt eine Frau, oder doch ein Mann im schwarzen Mantel, oder doch blauer Jacke?

Neulich auf dem Weg zum Zahnarzt und zurück habe ich eher aus Versehen auch mal nach links und rechts geschaut…man entdeckt plötzlich Neues, obwohl es schon immer da war…

Zahn um Zahn…

Der Weißheitszahn ist seit Donnerstag raus. Der Blutpforpfen, der die Wunde verschließen und zum besseren Abheilen beitragen sollte,  hat sich nach ca. 1,5 Tage später unbemerkt verabschiedet und hinterläßt ein tiefschwarzes Loch im Mund und Kiefer.

Wie ich es nach dem Essen reinigen soll, das weiß ich noch seit der letzte OP (obwohl es damals etwas enfacher war, da die beiden Wunden am Anfang vernäht wurden). Aber ohne Schmerzmittel komme ich auch am 4. Tag danach nicht aus. Und zwar alle 6-8 Stunden. Und bei aller Liebe zu Ibuprofen – auf lange Sicht ist das nix 😦

D.h. also: morgen früh erstmal auf Arbeit fahren und dann die Zahnärztin anrufen und meinen Besuch ankündigen. War so nicht eingeplant, muss aber wohl sein. Sie soll nochmal nen Blick drüber werfen und mir dann sagen, wie wir weiter verfahren. Manchmal hilft ein beruhigendes Wort auch einfach auf der psychischen Ebene. Na mal schauen…

Vorübergehende Conclusio

Die Krankschreibung zu Ende. Der grippale Infekt, der zu einer Bronchitis mutierte, noch nicht ganz. Das Antibiotikum musste ich am Ende doch noch nehmen – ohne schaffte es mein Immunsystem einfach nicht dagegen zu argumentieren. Morgen geht’s also wieder ins Büro.

Den Termin für die Autoabholung musste ich verlegen, aber am Freitag sind wir dann doch zum Autohaus gefahren. Und zurück mit dem Auto. Durch die halbe Stadt. Mir nicht bekannte Strecke (und ich saß seit der Prüfung Anfang September nicht mehr aktiv am Steuer)…und dann auch noch durch den Tunnel…und die Blinker, die auf einmal in beide Richtungen geblinkt haben; und die irritierten Fahrer anderer Autos, und das Gehupe…und dann schalteten sich auch noch die Scheibenwischer ein…achja, mehrmaliges Abwürgen des Motors war auch noch drin (ist ja ein Benziner, da wurde ich vom Fahrlehrer schon vorgewarnt….trotzdem)…und der Rückgang, der partout nicht wollte (also habe ich am Ende vorwärts eingeparkt, war mir dann auch egal). Immerhin in unsere Strasse geschafft und eine Parklücke gefunden. Danach hatte ich noch bis abends weiche Knie und Puls bei 100.

Es kann also einfach nur besser werden. Und zwar alles.