Addicted to sugar

Mich beschleicht so leise die Panik – noch 1 Tag und dann kompletter Verzicht auf Süßes. „I´m addicted“ – kann ich durchaus sagen. Süchtig nach Süßem und Zuckrigen. Entweder zum Frühstück, oder als Stimmungsaufheller für zwischendurch, oder als unabdingbarer Teil beim Teetrinken.

Seit dem letzten Sommer habe ich den Süßigkeitenverbrauch durchaus runtergeschraubt, aber nie komplett darauf verzichtet. Das wird jetzt schwer, obwohl ich mich durchaus mit Ersatz beschäftigt habe (Trockenfrüchte, Nüsse, Fruchtmusse bzw. – marks). Aber es ist eben kein Keks zum Tee, oder Stück Kuchen, oder Gummibärchen. Es ist anders. Und obwohl ich weiß, dass meine Angst komplett irrational und unbegründet ist (ich werde deshalb nicht verhungern, ist mir schon klar), so sind die letzten Tage auch leicht horrorartig: ich versuche quasi auf Vorrat Süßes zu essen – sprich hier eine Apfeltasche, da noch ein Mandelhörnchen, und noch die Tüte Schokorosinen…etc.

Die ersten „Entzugstage“ werden nicht durch die Tatsache erleichter, dass ich jetzt immer noch mit der Bronchitis kämpfe, weiterhin krank geschrieben bin und Zuhause hocke. Ich tigere vom Wohnzimmer zur Küche und zurück – den Tee kann ich nicht mehr sehen. Da bietet das Süßzeug eben Ablenkung und eine Art Geborgenheit.

Also noch 1 Tag.

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Fasten 2018

Ab Donnerstag wird bei uns übrigens die Fastenzeit eingeläutet (eigentlich ist diese bereits ab Mittwoch, aber da ist der Valentinstag, daher verschieben wir den Anfang um einen Tag).

Mein Mann und ich haben uns auf folgende Dinge dieses Jahr geeinigt – verzichtet wird auf:

Fleisch/Geflügel; Alkohol; Süßigkeiten; und bei meinem Mann noch zusätzlich Kaffee auf Arbeit (nach Möglichkeit).

Das Jahresprojekt 2018

Vor zwei Jahren habe ich das erste Mal ein selbständiges Projekt für mich selbst durchgeführt – ich habe mich kurzt nach Neujahr bei einer Fahrschule angemeldet und 9 Monate später den Führerschein gemacht. Leider fahre ich seither viel zu wenig und habe immer Angst irgendwas falsch zu machen, aber da hilft wohl nix – ich muss mehr fahren. Das ist aber ein Nebenprojekt für das aktuelle Jahr.

Ich suchte aber nach etwas, womit ich mich genauer befassen könnte (und sollte), was nur für mich sein sollte. Und die aktuelle Erkältungsbronchitis + bevorstehende Fastenzeit brachten mich auf die Idee, mich nun wirklich meiner Gesundheit zu widmen. Es gibt eine Grunderkrankung, an der ich nicht viel rumdoktern kann, außer eben die Tabletten einzunehmen. Aber es gibt sog. Begleiterscheinungen, an denen man bzw. ich durchaus etwas machen kann. Das gilt in erster Reihe den Blutdruck zu senken und leichter zu werden. Und nebenbei noch das Immunsystem ein wenig auf Vordermann zu bringen.

Sportstudio ist leider nicht meins – habe ich schon paar Mal durch; in meinem Fall ist das verlorene Liebesmüh. Es muss was anderes her. Der Grundgedanke geht in folgende Richrung: 1xWoche Pilates in der Gruppe (bloss nicht vernachlässigen; bin da schon das dritte Jahr mittlerweile, schleift aber manchmal); 1xWoche irgendein Tanz-/Zumba-/Aerobickurs – da bin ich gerade dabei ein paar rauszusuchen und auszuprobieren; 1x alle 2 Wochen Sauna; Joggen reaktivieren; Kraftgymnastik Zuhause.

Und beim Essen: weiter versuchen weniger Süßes zu essen, weniger Fleisch – dafür aber in besserer Qualität und mehr Obst/Gemüse.

Soweit der Plan in gröben Zügen.