Der Wohn-Raum

Raum einnehmen…Raum fühlen…

Ich habe mir für dieses Jahr etwas vorgenommen, was andere wahrscheinlich in einigen Wochen, wenn nicht sogar Tagen, bewältigen (können). Ich möchte mich soweit es geht von unüberflüssigen Dingen, also wirklich haptisch anfassbaren Materialien, trennen. Dinge, die nicht mehr gebraucht werden; Dinge, die negative Emotionen hervorrufen, wenn man sie anfasst oder auch nur ansieht; Dinge, die ihre Aufgabe für mich/uns erfüllt haben und nun nicht mehr von uns weiter benötigt werden; und der übliche Krimskrams, den man schon längst vergessen hat oder man mit Absicht, auf den höchsten Regalen versteckt hält.

Wenn ich mir unsere Wohnung ansehe, so fühle ich mich in der Küche am wohlsten. Ich koche gerne (mein Mann schnuppert am liebsten, wenn die Zwiebeln in Butter angebraten werden, und sagt dann, dass ich zaubere *schmunzel*). Die Gerüche, die Wärme, die sich in dem Raum verbreiten, geben mir ein geschütztes, heimeliges Gefühl. Die Lampen senden warmes Licht und wenn man möchte, macht diese aus und zündet die Kerzen oder Teelichter an. Wohlig warm…behütet…

Hier hat mein Mann schon letztes Jahr ordentlich aufgeräumt und so einiges ist in den Mülleimer gewandert. Einiges an halb-kaputtem Geschirr (ich sage Euch, kauft nie 2te-Wahl Geschirr – es wird ziemlich schnell unansehnlich) habe ich noch zur Weihnachtszeit ersetzt. Von einigen Sachen möchte ich mich derzeit noch nicht trennen. Einige möchte ich nicht einfach so wegschmeißen, weiß aber noch nicht, welcher Verwendung ich diese zuführen werde.

Im Wohnzimmer habe ich einige meiner Bücher aussortiert. Habe dabei auch einige entdeckt, die sogar noch eingeschweißt waren (Asche auf mein Haupt)! Und wiederum ein Buch über die verschiedenen Persönlichkeisarten kam meinem Mann in Punkto Psychologie zur Hilfe (braucht es gerade dringend auf Arbeit). Auch gut!

In der Kammer standen seit 1,5 Jahren zwei Taschen mit meinem Zeug drin – die sind nun endlich leer und können wieder zum Einkaufen benutzt werden. Leider ist einiges von diesem Zeug in eine Kiste umgezogen, die nun ihrerseits neu gesichtet und entmüllt werden muss.

Aus den großen Schränken im Schlafzimmer sind auch einige Sachen verschwunden. Diese habe ich an den Motz-Laden gespendet. War eine IKEA-Tüte voll…Auf dem Heimweg habe ich mich tatsächlich ein ganz klein wenig besser und leichter gefühlt. Aber da wartet noch so manche Herausforderung auf mich in den Schubläden, Kisten, Schränken…

Und welche Räume gefallen Euch am besten in Euren Häusern/Wohnungen? Habt Ihr schon mal im großen Stile entrümpelt und ausgemistet? Was habt Ihr mit Dingen gemacht, an denen zuviele Erinnerungen hängen oder man denkt, dass man sie vielleicht doch irgendwann gebrauchen könnte?

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