Von Zwängen, Erwartungen und anderem Getier

Heute zweit neue Feststellungen für mich persönlich gemacht; mich darüber gewundert, dass ich sie auch so annehmen kann; mich darüber gefreut über die heutigen Entschlüsse (so klein sie auch erscheinen mögen).

Ich bin ein Shopaholik. Gebe ich offen zu. Sehr materialistisch eingestellt, jawohl (ok, ok…ich will nur die Wirtschaft ankurbeln *lach*). Und eigentlich habe ich heute Ausschau nach ner neuen Jacke, neuen Schuhen und was auch immer gehalten. Ich habe auch einige Sachen gesehen, die gut waren, mich aber nicht von den Socken hauten (außer vielleicht der Preis, aber das ist eine andere Geschichte). Jedenfalls als ich da so stand und überlegte das eine Paar Schuhe zu kaufen…kam ich zu dem Entschluss: die Ware entsprach nicht 100% meinen Wünschen, der Preis war genug hoch um diese 100% eben zu erwarten und eigentlich habe ich erstmal genug Schuhe für diesen Winter. Und ich spürt sowas eigenartiges…wenn ich sie jetzt trotzdem kaufen würde um des Kaufs Willens…würde ich nicht glücklicher werden, nicht mal für nen kurzen Moment.

Im Buchladen danach, geschah sowas ähnliches (nur, dass arge Kopfschmerzen sich dazu gesellten). Ich gehe sonst nie ohne mindestens 1 Buch gekauft zu haben aus solchen Läden. Aber heute sprach mich einfach nichts an. Trotzdem stieg die unsichtbare Erwartung im Kopf etwas zu kaufen. Aber was? Da war einfach nix, wofür ich das Geld gerne ausgegeben hätte. Also bisserl hin- und herblättern und frei und reich an Erfahrung wieder raus ausm Laden.

Da ich außerdem seit paar Tagen wieder schlecht schlafe und seit dem gestrigen Tag in einer anderen Abteilung Kopfschmerzen habe, war ich heute nach der kurzen Schulung irgendwie fix und foxi. Das Shoppen machte keinen Spaß und da merkte ich wieder dieses Übelkeitsgefühl, welches bei mir einfach die körperliche Überforderung anzeigt, und hab den nächsten Bus nach Hause genommen. Freier Tag und Shoppen hin oder her…aber wenn der Körper sagt „nö“, dann sollte man schon auf ihn hören. Das hab ich seit dem letzten Mal, wo es richtig krass war, gelernt.

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2 Kommentare zu “Von Zwängen, Erwartungen und anderem Getier

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