30×30

*lach* nein, ich werde nicht zum Quadrat gerechnet (bin ja eher kugelig), aber genau das soll auf lange  Sicht geändert werden.

Hab jetzt ein Projekt für mich gestartet: 30min Crosser jeden Tag….für erstmal 30 Tage. Daher also 30×30. Gewöhnung ist alles *g*

5 Tage hab ich schon geschafft 😀

Jetzt wird’s „esoterisch“…oder auch nicht

Im HIER und JETZT sein.

Einfach nur SEIN.

ICH SELBST sein.

Das fällt mir verdammt schwer, muss ich sagen. Lieber bin ich schon Stunden, Tage oder gar Monate im Voraus. Gedanklich. Planen, denken, sich schon vor etwas fürchten, was noch gar nicht eingetreten ist (und es möglich ist, dass es gar nicht eintreten würde).

Oder ich bin in der Vergangeheit. Irgendwo, irgendwann. Das prägt.

Und oft bin ich eine ANDERE. Und es kostet ungemein viel Kraft, diese Fassade aufzubauen und danach aufrechtzuerhalten. Puh, da geht mir schon mal (immer öfter) die Puste aus. Im wahrsten Sinne des Wortes. Es kostet Kraft – gedankliche und körperliche. Dieses „Spielen“ ist nämlich pure Arbeit (natürlich zusätzlich zu dem, was man sonst macht).

Und das Ergebnis des Ganzen? Innere Leere und manchmal auch ein schwarzes Loch.

p.s.: der Kopf weiß um die Problematik, alles andere ist unantastbar. Grundlegende Veränderungen verstärken bei mir den Fluchtinstinkt.

Trautes Heim

Wir sind ja schon im März umgezogen und das meiste damals im Hau-Ruck-Verfahren renoviert. Was noch blieb, waren die kleinen Kammern und die zwei Flurstücke. Die Tapete war aber, aber die neue noch nicht dran. Bis gestern. Denn was macht man im Urlaub, wenn man nicht wegfährt? Richtig. Zu Ende renovieren *lach* Zumindest ist es jetzt endlich erledigt und Schatzi malert gerade fleißig.

Womit wir nicht gaaanz soweit sind – die Lampen. Immerhin haben wir heute eine Stehlampe und eine der Hängelampen für die Küche ergattern können. Für den Flur wurde auch 2 kleine Lampignons gefunden. Ich mußte mich mit Weiß geschlagen geben, hätte aber gern in Orange gehabt. Die Lampe fürs Schlafzimmer wär auch drin, wenn sie lieferbar wär. Wurde auf nächste Woche vertagt. Sowie der Rest der Lampen.

Es wird.

1001 Kekse

Naja, nicht ganz.

Aber ich habe heute 2 neue Sorten aus dem oben genannten Buch nachgebacken. Jeweils nur in 1x-Rezept-Ausführung, nur um sich darauf einzustimmen und zu gucken wie das so ist dieses Jahr und ob ich es noch kann *lach*

Ja, ich kann. Es ist lecker. Man muss aber die Rezepte bisserl modifizieren, vor allem, was die Mengen an Mehl und Zucker angeht. Die Investition in das Buch hat sich also gelohnt.

Rezepte und Fotos folgen. Eventuell. Vielleicht… Sie verschwinden nämlich viel schneller vom Blech, als dass ich sie ins gute Lichte setzen kann 😉

Murmeltiergedanken

Schlafen….laaaaange schlafen. Sich umdrehen. Und…einfach weiter schlafen.

Ach halt, da war doch was. Ich muss heut noch zur Arbeit. Morgen auch.

Aber die Decke ist so mollig warm und kuschelig. Schlafhöhle.

(Bin zudem bin ich grad etwas menschen- und kundenüberdrüssig.)

1 Woche vorm Urlaub

Eine Woche vorm Urlaub hat Schatzi den Flur aufgeräumt und die eine Kammer bisserl durchgesehen. Dabei fanden sich auch meine Winterjacke und unser Schuhputzzeug wieder. Der Winter kann also kommen. Da ich diesen Samstag frei hab, würde ich da gerne schon mit den Vor-Renovierungsarbeiten anfangen. Wegen der Kälte trocknet nämlich alles doppelt solange, also müssen wir etwas mehr Zeit einplanen. Diese können wir wiederum für die kleinen Ausbesserungen nutzen und für das „Lampen-Shoppen“. Glühbirnen als Lampenersatz schauen halt nicht so wöhnlich aus.

Wegfahren – das wird wohl nix. Die deutschen Hotels scheinen noch teurer geworden zu sein und ich seh nicht ein, dass ich für 3 Tage um die 300 Euronen ausgeben soll…teilweise ohne Frühstück und ohne Fahrkosten. Dann bleibt’s eben bei “ Home, sweet Home“.

Von Zwängen, Erwartungen und anderem Getier

Heute zweit neue Feststellungen für mich persönlich gemacht; mich darüber gewundert, dass ich sie auch so annehmen kann; mich darüber gefreut über die heutigen Entschlüsse (so klein sie auch erscheinen mögen).

Ich bin ein Shopaholik. Gebe ich offen zu. Sehr materialistisch eingestellt, jawohl (ok, ok…ich will nur die Wirtschaft ankurbeln *lach*). Und eigentlich habe ich heute Ausschau nach ner neuen Jacke, neuen Schuhen und was auch immer gehalten. Ich habe auch einige Sachen gesehen, die gut waren, mich aber nicht von den Socken hauten (außer vielleicht der Preis, aber das ist eine andere Geschichte). Jedenfalls als ich da so stand und überlegte das eine Paar Schuhe zu kaufen…kam ich zu dem Entschluss: die Ware entsprach nicht 100% meinen Wünschen, der Preis war genug hoch um diese 100% eben zu erwarten und eigentlich habe ich erstmal genug Schuhe für diesen Winter. Und ich spürt sowas eigenartiges…wenn ich sie jetzt trotzdem kaufen würde um des Kaufs Willens…würde ich nicht glücklicher werden, nicht mal für nen kurzen Moment.

Im Buchladen danach, geschah sowas ähnliches (nur, dass arge Kopfschmerzen sich dazu gesellten). Ich gehe sonst nie ohne mindestens 1 Buch gekauft zu haben aus solchen Läden. Aber heute sprach mich einfach nichts an. Trotzdem stieg die unsichtbare Erwartung im Kopf etwas zu kaufen. Aber was? Da war einfach nix, wofür ich das Geld gerne ausgegeben hätte. Also bisserl hin- und herblättern und frei und reich an Erfahrung wieder raus ausm Laden.

Da ich außerdem seit paar Tagen wieder schlecht schlafe und seit dem gestrigen Tag in einer anderen Abteilung Kopfschmerzen habe, war ich heute nach der kurzen Schulung irgendwie fix und foxi. Das Shoppen machte keinen Spaß und da merkte ich wieder dieses Übelkeitsgefühl, welches bei mir einfach die körperliche Überforderung anzeigt, und hab den nächsten Bus nach Hause genommen. Freier Tag und Shoppen hin oder her…aber wenn der Körper sagt „nö“, dann sollte man schon auf ihn hören. Das hab ich seit dem letzten Mal, wo es richtig krass war, gelernt.