Wie überliste ich mein Gehirn?

Ich denke diese Situation kennen viele: man hat eingekauft, kommt nach Hause und fängt an etwas zu kochen. Der Kochvorgang dauert an sich nicht sehr lange, aber nimmt dennoch geraume Zeit in Anspruch. Währenddessen (komisches Wort, wird aber laut Duden tatsächlich so geschrieben) meldet sich der Magen zu Wort und verlangt angesichts der aufsteigenden Wohlgerüche nach Nahrung. Einfacher gesagt, es grummelt und….HUNGER!!!!

So, nun kommen wir zu dem eigentlichen Problem: irgendwie stecke ich mir bei der Essenszubereitung immer was rein, hier bisserl, da ein bisserl…Wie gesagt, das eigentliche Essen ist aber noch aufm Herd. Und auch wenn ich mir bewußt eine Kleinigkeit nehme und sage „ok, das ist für jetzt und danach warte ich wirklich auf das richtige Essen“. Nun bewußt denken ist das eine, unbewußt danach handeln ist das andere. Der Magen schreit nämlich weiterhin HUNGER und ich hab echt Mühe nicht noch mehr „Zwischen-Irgendwas“ zu mampfen. Wie kann man also das Hirn überlisten und trainieren, dass man auf die richtige Mahlzeit ohne weiteren Stress auch warten kann. Theoretisch und auch praktisch weiß ich ja, dass ich in dieser Zeit nicht verhungern werde….aber das ist echt wie ein Reflex.

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6 Kommentare zu “Wie überliste ich mein Gehirn?

  1. Ja, das kenne ich.

    Meist landen nur noch 2/3 der Nudeln in der Pfanne, der Rest muss vorher dran glauben. Oder ein Stücken Wurst, noch eins, noch eins…..

    Da hilft nix, außer Disziplin

  2. So geht es mir auch oft. Hier mal ein Bröckchen Mozzarella, da ein Stück Paprika oder zwei, oder ein Schinkenwürfel, …
    Mir hilft da nur – erst dann vorbereiten wenn ich es wirklich brauche. Also Paprika, Mozzarella, Schinken erst im letzten Moment schneiden. 😉
    Ist zwar dann oft nervig und knapp, aber sonst würde ich auch viel zu viel vorher wegnaschen. 😦

  3. Ist denn das so schlimm? Ich finde, nicht. Wenn man was Gesundes im Topf hat, kann man doch davon schon probieren, es schmeckt, man genießt es, es entspannt. Besser als das schlechte Gewissen, mit dem man dann während der Mahlzeit leben muss. Außerdem, gegessen ist gegessen, egal ob vor oder während der Mahlzeit.. Gruß, Hennii

  4. Das Problem kenne ich auch. Essen ist manchmal wirklich wie ein Reflex, ich mache es so, dass ich mich an ganz bestimmte Essenszeiten halte und dazwischen nichts esse. Klappt meistens aber auch nicht immer.

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