Ernährungsberatung

Sodele, ich war ja gestern bei einem unverbindlichen Gespräch bei der Ernährungsberaterin. Tja, vielleicht sollte ich einfach aufhören bei den Ärzten vorauszusetzen, dass sie meine Erkrankungen nicht nur vom Namen her kennen, sondern was dabei noch so alles auftreten kann. Nun ja, das war schon mal der erste negative Punkt. Das zweite war dann, dass das was sie als eigentliche Ernährungsberatung anbietet von der Krankenkasse überhaupt nicht übernommen wird (nicht mal ein Teil) und eine Gesprächsstunde (also 60min) kostet dann schlappe 120 Euronen. Hui, also Millionärstochter bin ich ja net und im Lotto habe ich bis jetzt auch nicht gewonnen. Diese Art der Beratung ist für mich also vorerst nix.

Und nachdem ich da so meine Sachen erzählt habe, kam die Ärztin zu dem Schluß, dass ich eigentlich eher eine Verhaltenstherapie machen sollte, als Diät oder Ernährungsberatung. Darüber muss ich aber tatsächlich nachdenken. Denn, dass Essen ist bei mir tatsächlich sehr stark mit Emotionen verknüpft. Und bei Stress aber auch bei Freude, esse ich dann doch gerne etwas mehr. Bzw. bei Stress kommt dann alles in den Magen, was ich finden kann, auch wenn es mir in dem Moment nicht unbedingt schmeckt. Der Kopf weiß dann zwar theoretischer, dass das alles Blödsinn ist, aber die Emotionen haben in der Situation dann einfach die Oberhand.

Neue Ideen

Da ich mich in einem Teufelskreis von Essen, Medis, Hormonen etc. sehe, habe ich jetzt einen Termin für ein Erstgespräch bei einer Ernährungsmedizinerin gemacht. Sie konzentriert sich dabei auf die 5 Elemente (TCM) und vielleicht hat sie noch paar andere Ratschläge. Außerdem gibt’s in Berlin auch ein spezielles TCM-Center. Da muss ich mich auch noch erkundigen wie und was sie anbieten. Danach muss ich rauskriegen, ob die Krankenkasse die Kosten oder wenigstens ein Teil der Kosten übernimmt.

Was sagt der Arzt…

Hui, schon September. Wie die Zeit vergeht…

War heute bei meinem Hausarzt und habe das Problem mit meinem Gewicht nochmal angesprochen. Naja, leider sind bei mir noch paar gesundheitliche Parameter drin, die einerseits das Abnehmen erfordern, und andererseits eben dasselbe Vorhaben behindern. Sprich bestimmte Medikamenteneinnahme und Vererbung.

Alles in allem, mehr Gemüse und Obst, viiiiiel mehr Wasser trinken und selbstverständlich Sport. Dabei noch am besten stark bei Wurst/Käse/Eier/Süßes einsparen. Na gut, das kannte ich eh schon. Aber durch die oben genannten Dinge muss ich dazu noch ne Riesenportion GEDULD mitbringen. Denn mein Stoffwechsel ist durch die ganze Geschichte langsamer als normal und braucht eben mehr Zeit und Kontinuität, damit da überhaupt mal was passiert. Und genau diese beiden Zutaten (Geduld und Kontinuität) fehlen mir fast vollkommen. Aber es ist doch sehr frustrierend, wenn man über 2 Monate regelmäßig Sport macht…und im besten Fall nicht zunimmt. *Grml* Denn wenn ich Sport mache, bekomm ich echt noch mehr Hunger und Appetit….was wiederum sich fatal auf mein Ess-Fress-Verhalten auswirkt. Irgendwie ist es ein Teufelskreis 😦