Ernährungsberatung

Sodele, ich war ja gestern bei einem unverbindlichen Gespräch bei der Ernährungsberaterin. Tja, vielleicht sollte ich einfach aufhören bei den Ärzten vorauszusetzen, dass sie meine Erkrankungen nicht nur vom Namen her kennen, sondern was dabei noch so alles auftreten kann. Nun ja, das war schon mal der erste negative Punkt. Das zweite war dann, dass das was sie als eigentliche Ernährungsberatung anbietet von der Krankenkasse überhaupt nicht übernommen wird (nicht mal ein Teil) und eine Gesprächsstunde (also 60min) kostet dann schlappe 120 Euronen. Hui, also Millionärstochter bin ich ja net und im Lotto habe ich bis jetzt auch nicht gewonnen. Diese Art der Beratung ist für mich also vorerst nix.

Und nachdem ich da so meine Sachen erzählt habe, kam die Ärztin zu dem Schluß, dass ich eigentlich eher eine Verhaltenstherapie machen sollte, als Diät oder Ernährungsberatung. Darüber muss ich aber tatsächlich nachdenken. Denn, dass Essen ist bei mir tatsächlich sehr stark mit Emotionen verknüpft. Und bei Stress aber auch bei Freude, esse ich dann doch gerne etwas mehr. Bzw. bei Stress kommt dann alles in den Magen, was ich finden kann, auch wenn es mir in dem Moment nicht unbedingt schmeckt. Der Kopf weiß dann zwar theoretischer, dass das alles Blödsinn ist, aber die Emotionen haben in der Situation dann einfach die Oberhand.