Die Sache mit dem Essen…

Die Sache mit dem Essen ist folgende: ich esse gerne, ich esse gerne viel, gesundes und ungesundes…und manchmal stopfe ich die Sachen durcheineinander in mich rein. So wie heute Abend…

Ich weiß nicht – da tat sich wieder die innere Leere soweit auf, dass fürs Reflektieren irgendwie keine Zeit und Platz mehr war. Spät nach Hause gekommen, und gleich als erstes schon mal paar Weintrauben gemampft. Geduscht, gekocht und immerhin nicht die ganze Reispfanne aufgegessen. Gurken, Tomaten, paar Oliven…Aber damit nicht genug. Zu einer großen Tasse Tee folgten bunte Drops mit den bekannten weißen Buchstaben drauf  (gut, dass ich nur die kleine 45g-Tüte hatte) plus die salzigen TU*CS.

Das doofe ist, dass man während dessen ja weiß, dass man das nicht tun sollte. Aber man kann nicht mehr aufhören. Und es schmeckt nicht mal so, wie es eigentlich sollte – der Genuß fehlt völlig. Und danach…danach ist der Bauch kugelrund, die innere Leere immer noch da und man geißelt sich nun  zusätzlich, dass man wieder mal die Kontrolle über sich verloren hat.

Herrje….

 

Floristisch unterwegs

Am Samstag war ich am Potsdamer Platz (Berlin) in den gleichnamigen Arcaden unterwegs. Aber nicht wegen des Shoppingerlebnisses, sondern weil ich paar Tage vorher einige Plakate mit der Ankündigung des Floristen-Wettbewerbs gesehen habe. Mein Mann wollte nicht mit und so habe ich mich alleine auf den Weg gemacht (waren eh nur wenige S-Bahn Stationen).

Irgendwie war es kleiner, als ich es mir vorgestellt hatte. Und es wirkte alles auch irgendwie etwas durcheinander. Viele Menschen tummelten sich um die Ausstellungsstücke herum. Aber zum größten Teil eher älteres Publikum. Insgesamt fehlt mir der WOW-Effekt, aber einiges war doch recht nett anzusehen.

Der Eine hatte sogar eine meiner Lieblingsblumen dabei gehabt – die Echinacea. Wenn wir irgendwann einen Garten haben sollten, oder zumindest einen Balkon, dann möchte ich sie auf jeden Fall dort anpflanzen. Medizinisch muss sie gar nicht sein, aber ich mag sie einfach irgendwie.

Bad Gastein – Sommerurlaub #5

5 ist eine schöne Zahl und ungerade noch hinzu – daher wird das der abschließende Beitrag zu unserem Sommerurlaub in Bad Gastein. Ich habe nochmal die Fotos durgeschaut und das heutige Thema wird sein: die Wasserfälle des Gasteiner Tales.

Bestimmt tragen einige davon auch Namen, aber für Nicht-Einheimische bleiben Sie namenlos….und doch ein wunderbares Schauspiel der Natur.

Wasser als Lebensträger, als Energiespender, das kühle Nass…die geballte Naturkraft… Wenn man neben einem großen Wasserfall steht, hat man manchmal das Gefühl, dass einem der Atem stockt.

Dazwischengeschoben

Die erste Woche nach dem Urlaub ist vorbei.

Heute, kurz nach dem Mittagessen kam eine Art Erkenntnis, die mich immer noch nicht losgelasen hat – meine Arbeit ist mir gleichgültig geworden. Irgendwie erschreckend und traurig zugleich. Auch ein wenig aufwühlend…es triggert ganz schön…

Und irgendwie bin ich immer noch perplex und weiß noch nicht, wie ich das zu verarbeiten hab und welche Konsequenzen es haben sollte und wird…oder nicht wird…

P.S.: wenn’s nach mir ginge, würde ich sofort wieder in die Berge und Wälder zurück fahren, zurück zur Mutter Natur (auch wenn es so abgedroschen klingt) und wieder wandern.

Bad Gastein – Sommerurlaub #3

Mein Verhältnis zu Katze ist eher ambivalent – mal fast vergöttere ich sie und beneide sie um ihre Ausdruckstärke, Anmut, Ruhe, die sie ausstrahlen. Mal find ich sie zum Miauen nervig, besonders wenn sie nachts in den Höfen rumschleichen und mich um den Schlaf bringen, weil sie sich gegenseitig bekriegen bzw. miauend anmachen.

Aber bei jeder Urlaubsreise suche ich nach den einheimischen Katzen und schaue mir gerne deren Eigenheiten an. Hier also die Katzen des Gasteiner Tales:

Bad Gastein – Sommerurlaub #2

Den Aufstieg beim Graukogel haben wir fast komplett geschafft. Zumindest sind wir von der Talstations bis zu der Bergstation tatsächlich hochgewandert. Aber bis zum Gipfel fehlten uns dann doch die Kräft und die Lust (OK, ich gebe ehrlich zu – diese haben MIR gefehlt; mein Mann wäre schon weiter gewandert). Außerdem hab ich mir genau bei diesem Aufstieg eine Bauchmuskelzerrung geholt, die mich immer noch von weiteren sportlichen Aktivitäten abhält und nicht wirklich angenehm ist.

Beim Abstieg bot sich uns folgendes Bild – irgendwie leicht gespenstisch und melancholisch zugleich: