Transportdepot – Tag der offenen Türen

In der Nähe unserer Wohnung gibt noch es noch ein Depot für Kommunalverkehr. Dort haben die Freunde der verschiedenen Verkehrsmittel eine interessante Sammlung aufgebaut. Und ein paar Mal im Jahr (meist im Sommer/Herbst) veranstalten sie Tage der offenen Türen. Und heute war so ein Tag. Auch wenn ich technisch nicht so versiert bin, so find ich solche Unternehmungen doch ziemlich unterhaltend. Vielen Dank an die Veranstalter!🙂

Mensch – ein Gewohnheitstier

Der Mensch ist und bleibt ein Gewohnheitstier. Wenn sich bestimmte Gewohnheiten erst festgesetzt haben, so wirken sie lange nach…auch dann, wenn sie es eigentlich nicht (mehr) sollten.

Bei mir ist es so mit dem Essen. Auf Arbeit sind wir schon darauf getrimmt, dass es Mittag so gegen 12:30 gibt. Schon eine Stunde vorher meldet sich der Magen, dass man das auch gar nicht vergißt. Im Urlaub oder am Wochenende gibt es zwar nicht ausdrücklich ein Hungergefühl, aber man fühlt es innerlich, dass jetzt eigentlich Essen geben sollte (obwohl wir am WE meist erst so gegen 16 Uhr zu Mittag essen und im Urlaub sogar gegen 18-19Uhr).

Und an diesem Wochenende hat mein Mann mich irgendwie durcheinander gebracht. Wir waren gestern in der Stadt und haben spontan ein Lokal gesehen – das war so gegen 13 Uhr. Aber da wir ziemlich spät aufgestanden sind, lag unser Frühstück gar nicht so lange her. Aber wir sind da trotzdem eingekehrt, weil wir uns in diesem Stadtteil sonst so gut wie nie aufhalten und haben uns je ein Bierchen + Snack gegönnt. Dann Zuhause angekommen, war aber irgendwie Zeit für ein richtiges Essen – also schnell mal einen Kartoffelsalat hingezaubert. Und abends stand aber noch ein Treffen an – auch in einem Lokal. Hier haben wir dann noch einen Rotwein getrunken und wieder einen Snack dazu bestellt, damit das nicht so doof aussah.

Soweit so nett – aber meine Verdauung und mein Essensrhythmus hat es komplett verwirrt.

p.s.: heute früh hat mein Mann mich dann doch noch zum Joggen überredet. Das letzte Mal liegt schon wieder mind.3/4 Jahr her. Die 1/2 Stunde im Park hab ich mich echt abgequält…aber es soll irgendwie zur Gewohnheit werden…

Die Sache mit dem Essen…

Die Sache mit dem Essen ist folgende: ich esse gerne, ich esse gerne viel, gesundes und ungesundes…und manchmal stopfe ich die Sachen durcheineinander in mich rein. So wie heute Abend…

Ich weiß nicht – da tat sich wieder die innere Leere soweit auf, dass fürs Reflektieren irgendwie keine Zeit und Platz mehr war. Spät nach Hause gekommen, und gleich als erstes schon mal paar Weintrauben gemampft. Geduscht, gekocht und immerhin nicht die ganze Reispfanne aufgegessen. Gurken, Tomaten, paar Oliven…Aber damit nicht genug. Zu einer großen Tasse Tee folgten bunte Drops mit den bekannten weißen Buchstaben drauf  (gut, dass ich nur die kleine 45g-Tüte hatte) plus die salzigen TU*CS.

Das doofe ist, dass man während dessen ja weiß, dass man das nicht tun sollte. Aber man kann nicht mehr aufhören. Und es schmeckt nicht mal so, wie es eigentlich sollte – der Genuß fehlt völlig. Und danach…danach ist der Bauch kugelrund, die innere Leere immer noch da und man geißelt sich nun  zusätzlich, dass man wieder mal die Kontrolle über sich verloren hat.

Herrje….

 

Floristisch unterwegs

Am Samstag war ich am Potsdamer Platz (Berlin) in den gleichnamigen Arcaden unterwegs. Aber nicht wegen des Shoppingerlebnisses, sondern weil ich paar Tage vorher einige Plakate mit der Ankündigung des Floristen-Wettbewerbs gesehen habe. Mein Mann wollte nicht mit und so habe ich mich alleine auf den Weg gemacht (waren eh nur wenige S-Bahn Stationen).

Irgendwie war es kleiner, als ich es mir vorgestellt hatte. Und es wirkte alles auch irgendwie etwas durcheinander. Viele Menschen tummelten sich um die Ausstellungsstücke herum. Aber zum größten Teil eher älteres Publikum. Insgesamt fehlt mir der WOW-Effekt, aber einiges war doch recht nett anzusehen.

Der Eine hatte sogar eine meiner Lieblingsblumen dabei gehabt – die Echinacea. Wenn wir irgendwann einen Garten haben sollten, oder zumindest einen Balkon, dann möchte ich sie auf jeden Fall dort anpflanzen. Medizinisch muss sie gar nicht sein, aber ich mag sie einfach irgendwie.

Bad Gastein – Sommerurlaub #5

5 ist eine schöne Zahl und ungerade noch hinzu – daher wird das der abschließende Beitrag zu unserem Sommerurlaub in Bad Gastein. Ich habe nochmal die Fotos durgeschaut und das heutige Thema wird sein: die Wasserfälle des Gasteiner Tales.

Bestimmt tragen einige davon auch Namen, aber für Nicht-Einheimische bleiben Sie namenlos….und doch ein wunderbares Schauspiel der Natur.

Wasser als Lebensträger, als Energiespender, das kühle Nass…die geballte Naturkraft… Wenn man neben einem großen Wasserfall steht, hat man manchmal das Gefühl, dass einem der Atem stockt.

Dazwischengeschoben

Die erste Woche nach dem Urlaub ist vorbei.

Heute, kurz nach dem Mittagessen kam eine Art Erkenntnis, die mich immer noch nicht losgelasen hat – meine Arbeit ist mir gleichgültig geworden. Irgendwie erschreckend und traurig zugleich. Auch ein wenig aufwühlend…es triggert ganz schön…

Und irgendwie bin ich immer noch perplex und weiß noch nicht, wie ich das zu verarbeiten hab und welche Konsequenzen es haben sollte und wird…oder nicht wird…

P.S.: wenn’s nach mir ginge, würde ich sofort wieder in die Berge und Wälder zurück fahren, zurück zur Mutter Natur (auch wenn es so abgedroschen klingt) und wieder wandern.